21. April 2012 - CCD Congress Center Düsseldorf (Messegelände)
Wenn auch knapp die Hälfte der Großunternehmen inzwischen systematisch in die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter investieren, so liegt der Anteil der Mittelständler leider erst bei weniger als 5 Prozent. Laut einer aktuellen EuPD-Untersuchung entstehen nur ein Drittel der gesundheitsbedingten Produktivitätsverluste durch Fehlzeiten, zwei Drittel jedoch durch eingeschränkt arbeitsfähige Mitarbeiter am Arbeistplatz - dem so genannten Präsentismus. Kosten, die nach Aussage von Experten in die Milliarden gehen. Die körperliche und vor allem die psychische Leistungsfähigkeit der Beschäftigten werden in einem globalen Wettbewerb für Unternehmen immer wichtiger. Im überalterten Westen kommt zudem hinzu: Die Menschen müssen künftig länger arbeiten und deshalb auch länger fit bleiben. Vor diesem Hintergrund zeichnet jetzt das Handelsblatt alljährlich in Zusammenarbeit mit dem Marktforscher EuPD und dem TÜV Süd Unternehmen für vorbildliches Gesundheitsmanagement aus. Zu den letzten Preisträgern des Corporate Health Awards gehören neben Konzeren wie die Deutsche Post, die Deutsche Telefom und Unilever auch das Bezirksamt Tempelhof/Schöneberg in Berlin. Vor diesem Hintergrund bekommt der Kongressblock der sich mit dem Thema der betrieblichen Prävention auf dem 10. Präventologen Kongress beschäftigt eine noch deutlichere Beachtung.